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BIOTOPKARTIERUNGEN  JESCHKE & KELLER

LEXIKON

 

Diese Rubrik befindet sich noch im Aufbau und wird nach und nach erweitert.

 

Alpine Zone:  generell: Vegetationszeit < 3 Monate, kein Baumwachstum mehr möglich; in den deutschen Alpen zwischen ~1800 und 2700m NN; typisch: Zwergstrauchheiden, Moore und Schneetälchen

Amphibien: =>wechselwarme Wirbeltiere mit drüsenreicher Haut, die zur Fortpflanzung meist auf Gewässer angewiesen sind. Entwicklung aus Eiern und Larven (z.B. Kaulquappen); zu den Amphibien zählen Froschlurche (Frösche, Kröten, Unken) und Schwanzlurche (Molche und Salamander)

Biotop: Lebensraum für Tiere und Pflanzen mit ähnlichen Ansprüchen an ihre Umwelt

Biozönosen: Lebensgemeinschaft aller in einem => Biotop vorkommenden Tiere und Pflanzen

Exuvien: Larvenhäute => hemimetaboler Insekten

Flechte: Symbiose von Pilz und Alge; der Pilz bietet Lebensraum, die Alge Nährstoffe. Beide Partner sind auch alleine lebensfähig. Flechten können nach Jahren der Austrocknung bei erneuter Befeuchtung wieder "zum Leben erwachen", deshalb  sind sie in der Lage extreme Standorte ( Wüste, Antarktis....) zu besiedeln.

Hemimetabole Insekten: Insekten mit "unvollständiger" Verwandlung; aus den Larven schlüpfen ohne Puppenstadium direkt die  => Imagines (z.B. Libellen, Heuschrecken)

Imago: (pl. Imagines) "erwachsenes" d.h. fortpflanzungsfähiges Stadium der Entwicklung bei Insekten

Makroinvertebraten: mit bloßem Auge sichtbare wirbellose Tiere

Makrophyten: Höhere Pflanzen (keine Algen), meist angewandt auf Wasserpflanzen

Montane Region: in Deutschland: 400-1200m NN; typisch sind hier Buchenwälder, im oberen Bereich auch mit Tanne und Fichte.

Ökologie: Lehre von den Beziehungen der Lebewesen zu ihrer Umwelt (einschließlich anderer Lebewesen)

Wechselwarm: (Fachbegriff: poikilotherm) Körpertemperatur ist abhängig von der Umgebungstemperatur und damit auch die Aktivität

Vegetationsperiode: Zeitraum des stärksten Pflanzenwachstums